Masterthese: Bedrohungen bei der individuellen Nutzung von sozialen Netzwerken

Kurzbeschreibung: 
Social Media Guidlines für Unternehmen
Status: 
Idee
Beschreibung: 

Digital Natives sind in den Unternehmen angekommen. Die Sozialisierung dieser jungen Menschen mit Massenmedien hat Soziale Netzwerke im `WWW´ wie `Facebook´, `XING´ und `LinkedIN´ zu natürlichen Kommunikationsinstrumenten für alle gemacht. Wirtschaftliche Entscheidungsprozesse im B2B Geschäft werden stark durch persönliche Beziehungen beeinflusst. Die Pflege dieser Beziehungen findet heute unter anderem in diesen Sozialen Netzwerken statt. Unternehmen und MitarbeiterInnen müssen die Bedrohungen für Unternehmen und die eigene Person kennen. Es müssen entsprechende Vorkehrungen getroffen werden, um die Vorteile dieser Netzwerke ohne Schaden für das eigene Unternehmen zu nutzen.
Die Ergebnisse der Forschungsarbeit bilden einerseits die Grundlage für die Entwicklung von individuellen `Social Media Richtlinien´. Andererseits sind sie eine Hilfestellung für RisikomangerInnen, bei der Beurteilung der Risiken dieser Sozialen Netzwerke als Beziehungsmanagementinstrument in Unternehmen.

Anwendungsbereiche: 

Die Schwachstellen bei der Benutzung von Sozialen Netzwerken wie Facebook, XING und LinkedIn wie<
 einfacher Zugriff auf Social Media Profile durch unsicheres Passwortmanagement der BenutzerInnen im Bereich Sozialer Medien
 immer perfekter konstruierte Social Engineering Fallen
 laufend neu auftauchende Sicherheitsrisiken durch Mobile Endgeräte und
Social Media Applikationen von unsicheren Drittanbietern
 Sicherheitsbedrohungen durch die Nutzung der Android und iPhone Apps auf Mobilen Endgeräten
 veränderte Privatsphäre Einstellungsoptionen
 übergreifende Zugriffsmöglichkeiten zwischen unterschiedlichen Social Media Anwendungen
 Mangelnde Kenntnisse der BenutzerInnen und wenig Bewusstsein für potentielle Gefahren
sind Angriffspunkte für stark boomende Bedrohungen wie
 The involvement of criminal organisations in high tech crimes
 Botnets and crime wares
 Phishing & Identity Theft
 Pharming
 Vishing
 SMiShing
 Critical Information Infrastructures
 Cyber terrorism
 Trafficking of Child Pornography Images on the Internet
 Drugs Trafficking on the Internet
 The Digital Underground Economy
 Cybercriminal Business Models
 Cybercrime 2.0
 Social Engineering (techniques on social networks)
 Fake anti-virus software
 Internet marketing techniques
 Clickjacking
 Likejacking
 Survey scam
Damit werden unterschiedliche Cybercrime Straftaten begangen
 Straftaten gegen die Vertraulichkeit, Unversehrtheit und Verfügbarkeit von Computerdaten und –systemen
 Computerbezogene Straftaten
 Inhaltsbezogene Straftaten
 Straftaten in Zusammenhang mit Verletzungen des Urheberrechts und verwandter Schutzrechte
 Weitere Formen der Verantwortlichkeit und Sanktionen
aber auch andere Straftaten wie Spionage, Industriespionage, Betrug, Erpressung, Entführung, Menschenhandel, Kindesmissbrauch, Wiederbetätigung, Terrorismus, Geldwäsche usw. vorbereitet oder begangen.

Vorteile Ihrer Idee, Erfindung oder Innovation: 

Soziale Netzwerke sind perfekte Datenquellen für Verbrechen. Der Verlust sensibler Daten und die Begehung von Verbrechen muss verhindert werden: Kriminelle Aktivitäten in Sozialen Netzwerken kann MitarbeiterInnen, Unternehmen und GeschäftspartnerInnen massiven Schaden zufügen.
 Vertrauen, Kommunikation und gemeinsamen Werte bestimmen neben der Attraktivität der Alternativen die Qualität von Geschäftsbeziehungen im B2B Geschäft. Aktivitäten von MitarbeiterInnen und Unternehmen Sozialen Netzwerken beeinflussen den Erfolg von Unternehmen im B2B Bereich: Beziehungsmanagement 2.0 findet auch im Internet statt.
 Unternehmen haften für die Einhaltung rechtlicher und regulatorischer Vorgaben und besonderer Selbstverpflichtungen durch ihre MitarbeiterInnen und das Unternehmen. Speziell erwähnt sei hier das Urheberrechte, Datenschutz, Finanzmarktvorschriften, Beleidigung, üble Nachrede, Arbeitsrecht, Corporate Social Responsibility.
 Verhandlungsbestimmende Unternehmensinformationen, Know How und andere Vermögenswerte müssen geschützt werden. Gesprächsabschöpfung, elektronische Aufklärung und andere Spionageverfahren nutzen Social Engineering zur Zielerreichung. MitarbeiterInnen müssen auf das Erkennen und die Abwehr solcher Aktivitäten vorbereitet werden.

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